Band 1985-1990 1991 1992-1993 1994-1995 1996-1999 2000-2003 2004-2007
               
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Der eigentliche Start der Band war Herbst 1987 als Wank CARNAGE auflöste und mit dem damaligen Session Gitarristen Schirenc  ein neues Projekt starteten. Durch das fehlen eines geeigneten Proberaums sowie eines fähigen Bassisten  dauert es bis Februar 1988 bis es zu ersten Sessions kam. Mit PERKOWSKI am Bass komponierte die Band im ersten Monat ihres Bestehens 10 Songs die alle auf kommende Veröffentlichungen Verwendung fanden und zu Klassikern wurden.

April 1988 nahm die Band ihre erste offizielle Veröffentlichung auf namens „Mucous Secretion“. Hierbei handelte es sich um ein Proberaum Demo, alles wurde live in einem Take aufgenommen, inklusive Gesang! 5 Songs plus Intro welches aus dem Film Evil Dead stammte beinhaltete dieses Demo und wurde Stück für Stück kopiert plus einem kopierten A4 Cover, limitiert auf handnummerierte 200 Stück. Die ersten 100 Stück auf gelben Papier, die anderen 100 auf weissem Papier. Damals, zu den Tapetrading Zeiten waren diese Aufnahmen sehr beliebt und die Band bekam Feedback aus der ganzen Welt.

April 1988 begann die Band live zu spielen, die ersten beiden Shows waren in Kärnten gefolgt von 3 Auftritten in Polen. Auf Grund des polnischen Backgrounds von Perkowski hatte die Band die Möglichkeit hinter dem  eisernen Vorhang in Polen zu spielen.

July 1988 wurden die ersten Studio Aufnahmen gemacht u.z. in den Birdsong Studios zu Worcester, England. Wank war zu Gast beim Endmix der zweiten Napalm Death LP „From Enslavement to Obliteration“ in den Birdsong Studios, da die Begeisterung von ihm gross war über die Soundmöglichkeiten buchte er sofort 2 Tage für Pungent Stench Aufnahmen.

Das Studio war winzig und sicher auch nicht das beste aber für Pungent optimal, die ersten Studioaufnahmen, noch dazu im Ausland und mit Napalm Death Referenz schwer zu toppen. Die Band recordete und mixte 4 Songs an einem Tag komplett live! 3 der 4 Songs kamen später auf die 7“ EP „Extreme Deformity“ wekche 89 veröffentlicht wurde. Aber 1988 war der Plan diese Studioaufnahmen als offizielles Studiodemo zu veröffentlichen, maschinell hergestellte tapes mit gedrucktem Cover. Kurz vor Herstellung des Demos bekam die Band aber schon einen Plattenvertrag von Nuclear Blast Rec. und machte eine Demoveröffentlichung hinfällig. Diese Aufnahmen wurden eben 1 Jahr später als 7“ EP veröffentlicht.

Das Angebot kam von Slatko Dolic, damals Markus Staiger´s rechte (und einzige) Hand und wahrscheinlich seine Tür zu all dem Underground. Slatko war schwer in der Tape Trading Szene unterwegs und betrieb neben seinem Blast Job auch Gore Records. Er kam über Tausch an das Tape ran und hörte von den Plänen der Split LP von uns mit Disharmonic Orchestra. Frühling 89 spielte Pungent mit Disharmonic die ersten Shows in der Schweiz und in Deutschland, eine in der Nähe vom NBR Firmensitz. Slatko kam zu der Show und bat uns einen Plattenvertrag an. Kurz darauf kam das ganze auch schriftlich und die Band hatte ihren Plattenvertrag in der Tasche.

Beide Bands hatten genug Material beisammen und im April 1989 gings ins Masterplan Studio nach Hildesheim, Deutschland. Staiger hatte dort einen Deal mit dem Studiobetreiber welcher sich aber als relativ unseriös entpuppte doch dazu später genaueres. Pungent hatten nur 2 Tage (!) Zeit und verewigten 7 Songs, die Aufnahmen waren live mit Gesang und Soli Overdubs! 5 dieser Songs wurden für die Split verwendet, die anderen beiden waren für die „Pleasures in Life“ Compilation.

Juni 1989 wurde die Split LP veröffentlicht und bekam hervorragendes Feedback im Underground. Die damals großen Medien ignorierten den Release bzw. wurde die Platte sehr schlecht rezensiert. Nichtsdestotrotz war dieser Release für die Band sehr wichtig und die Metalwelt nahm Notiz.

NBR wollten schnell ein Folgeprodukt auf den Markt bringen sodas Pungent ihnen die Demoaufnahmen aus England für die „Extreme Deformity“ 7“ EP zur Verfügung stellten. 3 der 4 Songs wurden auf dieser Single verewigt. Da die Band das einzige und originale Tape an NBR sandte und keine Sicherheitskopie machte und natürlich dieses Tape nie retourniert wurde und bei Hr. Staiger verloren ging war der 4 Song für immer verloren. Auch gab es keine Studiobänder mehr, die Band konnte sich den Kauf der Bänder nicht leisten und das Studio löschte die Aufnahmen und verwendete die Bänder wieder für die nächste Band. Es war der Song „Rip you without care“ welcher schon auf dem Reh. Demo war und später nochmal für „For God your Soul“ aufgenommen wurde. Der Flair der Birdsong Aufnahmen war besonders und als Zeitdokument wichtig aber und leider im Fall dieses Songs für immer verloren.

Februar 1990 folgten die Aufnahmen zum ersten Longplayer wieder in den Masterplan Studios zu Hildesheim. Allerdings hatte der Betreiber investiert und das neue umgesiedelte Masterplan war größer, technisch besser, guter Aufnahmeraum, neues Mischpult etc. Trotzdem war der Betreiber ein Fucker was sich aber leider im Nachhinein herausstellte.

Erstmalig war auch SCHWARZENEGGER mit von der Partie, ein Freund der Band und deren Live Soundmann. Wieder nahm die Band die Songs LIVE auf mit Vocal und Solo Overdubs. Veröffentlicht wurde „For God your Soul for me your Flesh“ im April 1990 vorerst nur auf LP, später im selben Jahr auf CD mit 10 Bonus Tracks.
Die Bonustracks beinhalten die 5 Songs der Split LP, 2 Songs der Split LP Recording Session die Verwendung fanden auf der Compilation „Pleasures in Life“ sowie 3 Songs der 7“ EP „Extreme Deformity“.

Der Release wurde unterstützt mit einer Festivaltour die Alex Krull von Atrocity organisierte. Da die geplanten  Godflesh absagen mussten sprang Pungent Stench für sie ein. Das Billing war ein who is who in der damaligen frischen, jungen Death Metal Szene: Carcass, Entombed, Atrocity, Disharmonic Orchestra und Pungent Stench. Einen Monat später folgte die Europatour von Carcass und Atrocity „Symphonies of blue blood“ betitelt wo Wank deren Wien Show promotete aber nicht mit Pungent spielen wollte aus dem einfachen Grund das er mit Pungent nicht zu oft in der Heimatstadt spielen wollte, Pungent Stench nach besagter Wienshow 2 Ostshows mitmachten, Ostrava/damals CSSR und Dresden/damals noch DDR. Zwei einprägsame und grossartige Shows für ein hungriges Ostpublikum.

Herbst 1990 folgten die erste richtige Europa Tournee. Die November/Dezember angesetzte Tournee wurde mangels Interesse der damalig rar gesäten Agenturen von Wank selber gebucht. Als Co Headliner schlug Wank Speckmann eine Doppeltour seiner beiden Projekte Master & Abomination vor.  Abomination eröffneten, Stench folgten und Master headlinten. Die sogenannte „Fleisch Tour“ verlief über 6 Wochen und ging quer durch Europa. Pungent Stench erspielten sich so ein Publikum und feierten ihre ersten grösseren Erfolge. Das Ende der Tour verlief leider in Streit mit vor allem dem Manager von Speckmann respektive mit dem minderbemittelten Drummer Aaron.

Der erste Schritt war getan und Europa im Sturm erobert.



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